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Donnerstag, 7. Juli 2016
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2016

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Abstracts der Vorträge von 08.45 - 09.30 Uhr

Schiller-Saal

A1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Internet of Things / Embedded

Mit Eclipse IoT, Java EE und Code-Generierung zum auto-matisierten Gewächshaus

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Eclipse IoT, Java EE, MQTT, CoAP, MDSD


Marcus Munzert (Generative Software GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Um maßgeschneiderte IoT-Lösungen zu entwickeln, benötigt man Embedded- und Enterprise-Entwickler. Nur selten vereinen Entwickler Wissen und Erfahrungen aus beiden Bereichen. Alle Beteiligten arbeiten dabei mit denselben Daten: Sensordaten. Diese Aufgabe zu meistern und gleichzeitig die Komplexität von verteilten Anwendungen in den Griff zu bekommen, ist eine Herausforderung bei der Entwicklung von Lösungen für das Internet der Dinge.

Der Vortrag zeigt am Beispiel eines automatisierten Gewächshauses, wie man mit der geballten (Innovations-)Kraft der Open Source Software von Eclipse IoT und Java EE zusammen mit dem Einsatz von Modellierung und Code-Generierung die Aufgabe geschickt lösen kann. Für die Umsetzung der IoT-Lösung kommt ausschließlich Java als Programmiersprache zum Einsatz. Im Gewächshaus sind ein Raspberry Pi 2 und je ein Temperatur-, Bodenfeuchtigkeits-, Gas-, Helligkeits-, Luftdruck- und Näherungs-Sensor verbaut. Darüber hinaus werden eine LCD-Anzeige, eine Wasserpumpe, ein LED-Strip und ein Buzzer verwendet. Das Gewächshaus wird zum Vortrag mitgebracht und vorgeführt.

Auf der Software-Seite sind JSF, JAX-RS, JAXB, EJB, JPA, OSGi und die Eclipse-Projekte Kura, Mosquitto, Paho und Californium verbaut. Zur Übertragung von Sensordaten werden die Kommunikationsprotokolle MQTT und CoAP genutzt. Entwickelt wird mit der aktuellen Eclipse-Version: Mars. Die Code-Generierung wird mit der Virtual Developer Platform erledigt.

Auf Bitbucket steht die Gewächshaus-Software als Open Source (EPL) in einem öffentlichen Repository zur Verfügung. Für Interessierte ist der Nachbau des Gewächshauses anhand der ebenfalls dort zu findenden Anleitung mit überschaubaren Kosten und Aufwänden machbar.


Über den Referenten:

Marcus Munzert
Marcus Munzert
Marcus Munzert
Marcus Munzert ist geschäftsführender Gesellschafter der 2007 gegründeten Generative Software GmbH aus Freiburg im Breisgau. Er ist seit 2002 auf Methoden der modellgetriebenen Softwareentwicklung spezialisiert und verfügt über 18 Jahre Erfahrung als Software-Architekt, Berater, Entwickler, Projektleiter, Trainer und Qualitätsmanager. Bereits seit 1998 entwickelt er Software mit Java. Nicht zuletzt durch seine Erfahrungen auch mit anderen Sprachen im Einsatz bei kommerziellen Projekten (unter anderem Python, C, JavaScript, ActionScript und PHP) hebt er den Blick auch über den Tellerrand von Java hinaus. Sein besonderes Interesse gilt der effektiven und effizienten Erstellung von Software durch Generierung von Java-Code mit der Virtual Developer Plattform. 

Beethoven-Saal

B1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Architektur

Datenbanken? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Datenbanken.

Sponsored Talk

Stichworte: CQRS, Event Sourcing, Event Store


Nicolai Mainiero (sidion)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Mit Event Sourcing reisen sie zu dem Zeitpunkt zurück, an dem ihr Produktivsystem einen Fehler hatte, lösen diesen und korrigieren die Zukunft.

In diesem Vortrag lernen sie Event Sourcing und CQRS (Command Query Responsibility Segregation) kennen und wie Java-Anwendungen damit realisiert werden können. Wesentliche Merkmale dieser Architektur sind die Aufteilung von lesenden und schreibenden Operationen und das Speichern von unveränderbaren Events. Dadurch entfällt der Bedarf für eine relationale Datenbank. Darüber hinaus sollen die Vor- und Nachteile im Vergleich zu einer klassischen Schichten-Architektur betrachtet werden.

Diese Architekturmerkmale liefern ihnen verschiedene Vorteile, die je nach Anwendung unterschiedlich stark zum Tragen kommen. Unter anderem erhält man ein Audit-Protokoll, die Möglichkeit asymmetrisch zu skalieren (lesen und schreiben getrennt) und vermeidet den object-relational impedance mismatch. Außerdem können zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen aus den Events gewonnen, Fehler leichter gefunden und korrigiert werden. Mit Event Sourcing ist man flexibler und kann das System leichter testen. Es führt auch zu einer Reduzierung der Komplexität, da die Geschäftslogik für den schreibenden und lesenden Zugriff getrennt implementiert werden kann.


Über den Referenten:

Nicolai Mainiero
Nicolai Mainiero
Nicolai Mainiero
Nicolai Mainiero ist Diplom-Informatiker und arbeitet als Senior Software Developer bei der Firma sidion. Er entwickelt seit über acht Jahren Geschäftsanwendungen in Java und PHP für unterschiedlichste Kundenprojekte. Dabei setzt er vor allem auf agile Methoden wie Scrum oder Kanban. Außerdem interessiert er sich für funktionale Programmierung, Aktorensysteme und reaktive Anwendungen.

Hegel-Saal

C1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Architektur

Grundlegendes Domain-Driven Design für Microservices

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Domain-Driven Design, Microservices, Architektur


Oliver Gierke (Pivotal Software, Inc.)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Der Trend zu kleineren Softwaresystemen stellt Entwickler beim Design dieser System vor neue Herausforderungen: in welche Teile separiere ich meine Domäne? Wie referenziere ich logisch gleiche Artefakte eines Gesamtsystems in den einzelnen Teilsystemen. Domain Driven Design definiert verschiedene Konzepte um Komplexität in Software beherrschbarer zu machen. Der Vortrag stellt die im Kontext von Microservices grundlegendsten und wichtigsten vor und erläutert, warum gerade diese es sind die in einer Landschaft kleiner Systeme so wichtig sind.

Der Vortrag zeigt auf, wie sehr Konzepte aus DDD gerade im Kontext von Microservices von höchster Wichtigkeit sind: Bounded Contexts, Aggregates, Context Maps. Er zeigt auf, welch enge Beziehung zwischen beiden Themen besteht und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.



Über den Referenten:

Oliver Gierke
Oliver Gierke
Oliver Gierke
Oliver Gierke ist Leiter des Spring Data Projekts bei Pivotal, früher besser bekannt als SpringSource und Mitglied der JPA Expert Group. Seit über 10 Jahren widmet er sich dem Entwickeln von Java Enterprise Applikationen, Open Source Projekten und ist Mitglied der JPA Expert Group. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Softwarearchitektur, Domain-Driven Design, REST, Spring und Persistenztechnologien. Er ist regelmäßiger Sprecher auf deutschen und internationalen Konferenzen sowie Autor von Fachartikeln und des ersten Spring Data Buches.

Mozart-Saal

D1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Core-Java

Neues von JUnit: Architektur, API und Erweiterbarkeit in der Version 5

Non-Sponsored Talk

Stichworte: JUnit5, Unit-Testen, Modernisierung Testframework


Marc Philipp und Matthias Merdes (Citrix Online Germany GmbH / Heidelberg Mobil GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Beim Test-Framework JUnit hat im Oktober letzten Jahres die Entwicklung der grundlegend überarbeiteten Version 5 begonnen.

Nach einer Startfinanzierung durch die Crowdfunding-Kampagne "JUnit Lambda" und einem Alpha-Release im Februararbeitet das JUnit5-Team mittlerweile an Milestone-Releases, die noch in diesem Jahr zu einer Version 5.0 führen sollen.

Wir berichten in diesem Vortrag über die Gründe für die Neuentwicklung, sowie über die Vision für JUnit5.

Weiter stellen wir die neue, stark modulare Architektur vor, die mit besonderem Fokus auf Erweiterbarkeit und Integrierbarkeit in Tools entworfen wurde.

Nicht zuletzt bringt das neue Release neben vielem Bewährten auch manche interessante Neuerungen für Entwickler, die in diesem Vortrag natürlich nicht zu kurz kommen sollen.



Über die Referenten:

Marc Philipp
Marc Philipp
Marc Philipp
Marc Philipp ist Softwareentwickler bei Citrix Online in Karlsruhe. Außerdem beschäftigt er sich mit Open-Source-Entwicklungswerkzeugen: Er ist langjähriger der Maintainer von JUnit und Project Usus, Mitinitiator der Crowdfunding-Kampagne "JUnit Lambda" und JUnit's "Keeper of the Green Bar" für 2016.
Matthias Merdes
Matthias Merdes
Matthias Merdes
Matthias Merdes ist Lead Developer Architecture & Services bei der Heidelberg Mobil International GmbH und Mitglied des JUnit5-Teams. Er befasst sich seit JDK 1.1 mit Java-Technologien im Backendbereich sowie Reverse-Engineering-Themen. Neben Testautomatisierung von Unit- bis Lasttests interessieren ihn Groovy, Spring und alles andere, was Enterprise Development einfacher, eleganter und effizienter macht.

Raum Sylt

E1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: IDE / Eclipse u. Tools

Eclipse on Steroids - Boost your Eclipse and Workspace Setup

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Eclipse Install Share Workspace Provisioning


Frederic Ebelshäuser (Yatta Solutions GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Die Eclipse IDE ist eine etablierte Größe in der Welt der Software-Entwicklung: Open-source, skalierbar und von einer lebendigen Community vorangetrieben. In Zeiten von verteilten Teams, kurzen Release-Zyklen und agilen Methoden ist es unabdingbar, Entwickler möglichst schnell mit den richtigen Werkzeugen auszurüsten.

Mit Profiles for Eclipse lassen sich ganze Eclipse und Workspace Set-Ups schnell und ohne Aufwand an Entwickler-Teams verteilen und aktuell halten. Ziel dabei: Den Aufwand bei Projektbeginn sowie den Wartungsaufwand minimieren. Ich zeige anhand einer Live-Demo wie Teams mit Profiles for Eclipse wertvolle Zeit gewinnen.



Über den Referenten:

Frederic Ebelshäuser
Frederic Ebelshäuser
Frederic Ebelshäuser
Frederic Ebelshäuser ist Projektleiter und Software-Engineer bei Yatta. Er entwickelte E-Commerce-Lösungen als Consultant in verschiedenen Bereichen. Heute kümmert sich Frederic als Projektleiter um Eclipse-Integrationen von Yatta, darunter auch die Entwicklung der Profiles for Eclipse. Außerdem engagiert er sich als Speaker mit Vorträgen sowie als Committer in der Eclipse-Community. Frederic begeistert sich für kulturelle Erlebnisreisen und frühstückt am liebsten in Barcelona.

Silcher-Saal

F1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Clients

JavaFX in professionellen Anwendungen

Non-Sponsored Talk

Stichworte: AspectJ, AOP, SW-Erosion, Altlast


Markus Karg (Head Crashing Informatics)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Nachdem man sich mit Demos, Tutorials und eigenen Experimenten fit in JavaFX gemacht hat, stellt sich die Frage: Wie geht es nun weiter?
Anhand von echten, professionellen Anwendungen werden ausgewählte Probleme aus dem JavaFX-Alltag besprochen und Lösungswege "an echtem Code" erklärt.
Die gezeigten Anwendungen sind keine internen Prototypen oder kundenspezifische GUIs, sondern echte "Off-the-Shelf"-Produkte eines deutschen ISV (Independent Software Vendor).


Über den Referenten:

Markus Karg
Markus Karg
Markus Karg
Java Guru seit 1995.
Talks bei verschiedenen JUGs (u. a. JUGS, JUG-KA, JUG-CH).
Talk bei JFS 2015.
Gründer von TeamFX.
Contributor zu GlassFish, Jersey, JOnAS, XPath spec, JAX-RS spec, etc.
JCP EG 339 und 370 Expert Group Member

Raum Usedom

G1

08.45 - 09.30 Uhr

Business ProcessClientsCore-JavaEnterprise JavaIDE / Eclipse u. ToolsInternet of Things / EmbeddedSW-ArchitekturenSecurityMobile

Themenbereich: Business Process

Last- und Performancetest verteilter Systeme mit Docker & Co

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Testen, verteilte Systeme, Docker, Virtualisierung


Dr. Dehla Sokenou (Gebit Solutions GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Neben den fachlichen Tests auf Unit-, Integrations- und Systemebene müssen zusätzliche Tests das nichtfunktionale Verhalten eines Systems berücksichtigen. Ein Beispiel dafür sind Last- und Performancetests, die das Verhalten des Systems in seinen Grenzbereichen und außerhalb seiner Grenzen überprüfen. Verteilte Systeme stellen beim Test eine besondere Herausforderung dar, weil zusätzlich zum Verhalten eines einzelnen Systems die Kommunikation innerhalb des Gesamtsystems eine große Rolle spielt.

Für den Test sollte eine möglichst realitätsnahe Umgebung zur Verfügung zu stehen, allerdings ist es meist nicht möglich, Szenarien mit 10.000 oder mehr vollwertigen Knoten zu Testzwecken aufzusetzen. Wie testet man also die Performance solcher Systeme möglichst realistisch und im Idealfall automatisiert?

Moderne Virtualisierungsumgebungen wie Docker bieten sich hier als Lösung an. Anhand eines Praxisbeispiels, eines Java-basierten Konfigurationsservers als Teil einer Kassenlösung, die weltweit verteilt zum Einsatz kommt, werden die Möglichkeiten beleuchtet und praktische Tipps für den Test verteilter Systeme im Allgemeinen und den Last- und Performancetest im Besonderen gegeben.



Über die Referentin:

Dr. Dehla Sokenou
Dr. Dehla Sokenou
Dr. Dehla Sokenou
Dr. Dehla Sokenou promovierte 2005 an der Technischen Universität Berlin über das Thema UML-basiertes Testen objektorientierter Systeme. Seit Anfang 2006 ist sie als Senior Software Consultant bei GEBIT Solutions am Standort Berlin tätig, einem seit 25 Jahren auf objektorientierte Technologien spezialisierten Software- und Beratungshaus und Pionier beim Einsatz von Java in der betrieblichen Anwendungsentwicklung. Neben Projektleitung, Konzeption und Entwicklung großer objektorientierter Softwaresysteme mit modellbasierten Methoden umfassen ihre Schwerpunkte modellgetriebenes Requirements Engineering und modellbasiertes Testen.